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Der Traum vom Fliegen |
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Wunschziel für viele Hubschrauberfans ist natürlich der Pilotenschein. Das Problem: Die Ausbildung ist teuer. Wer einen Schein erwerben will, stellt schnell fest, daß man schon ein paar zehntausend Mark auf der hohen Kante haben muß. Die Reise in die (preiswertere?) USA bleibt ein Rechenexempel. Empfehlung für Interessenten: Angebote vergleichen und vor allen Dingen das Fachgespräch mit hiesigen Anbietern suchen. In den nächsten Ausgaben von ROTORBLATT werden unsere Leser mehr über diese Möglichkeiten erfahren. Schon jetzt bieten wir hier im Internet Informationen, z.B. über die Seite des Deutschen Hubschrauber Verbandes, an. Anfragen über das Internet erreichen das Redaktionsteam auf direktem Weg und werden umgehend beantwortet oder entsprechend der Anfrage weitergeleitet. |
Und wenn das Geld nicht reicht? |
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Wer Pilot oder Pilotin werden will, hat Möglichkeiten bei der Polizei oder beim Bundesgrenzschutz. Die Bundeswehr bildet zur Zeit noch keine weiblichen Piloten aus. Die Streitkräfte mit Heer (600 Hubschrauber), Luftwaffe (100 Hubschrauber) und Marine (50 Hubschrauber) sind aber der größte Arbeitgeber auf diesem Sektor. Piloten, insbesondere der Heeresflieger-Truppe, haben in bestimmten Umfang auch die Möglichkeit, als Zeitsoldat nach mindestens zwölf Jahren Dienstzeit in den zivilen Flugbetrieb zu wechseln. Die militärische Lizenz muß dann in eine zivile umgewandelt werden. Wie das funktioniert, lesen Sie unten von Dirk E. Fassbender, der schon als aktiver Luftwaffenpilot diese zivile Zulassung erworben hat. |
Weitere Berufsbilder |
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Neben dem Wunsch, Hubschrauber selbst zu fliegen, gibt es verschiedenste Berufsbilder für Besatzungsmitglieder. Ganz vorne an steht das Berufsbild des Bordwartes oder Bordtechnikers in den unterschiedlichsten Funktionen. Die Luftrettung und der SAR-Dienst bieten fliegerische Tätigkeiten als Rettungssanitäter oder -Assistent und Notarzt ?in Kombinationen auch als sogenannter Operator, z.B. an der Rettungswinde. Spezialisierungen im Polizeiflugdienst und bei der Bundeswehr: Bedienung und Auswertung von Sensoren und bordspezifischen Anlagen im Hubschrauber haben das neue Berufsbild eines System-Operator (Offizier) geschaffen. Über diese Berufsbilder wird ROTORBLATT ebenso berichten, wie über die vielfältigen Möglichkeiten ?auch mit beiden Beinen am Boden ?hubschraubernah tätig zu werden. |
Umschreibung des Militärluftfahrtführerscheins Hubschrauber |
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Eine Umschreibung des MFS/H mit dem Beiblatt für Hubschrauberführer kann während der Dienstzeit nach dem Nachweis der dafür vorgesehenen Vorraussetzungen erfolgen. Grundlage hierfür ist §27 Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO). Um aber die Vorraussetzungen zu erhalten, muß als erstes eine Menge Papierkram erledigt werden. Ein Antrag an die militärische personalbearbeitende Stelle muß gestellt werden. Hier muß die Umschreibung während der Dienstzeit befürwortet werden. Aus dem Antrag muß ersichtlich sein, welche Erlaubnis und Berechtigung beantragt wird. Folgende Unterlagen sind beizufügen:
Die personalbearbeitende Stelle setzt sich nach der Befürwortung mit dem Luftfahrtbundesamt in Verbindung. Jeglicher weiterer Schriftverkehr wird dann direkt mit dem LBA geführt. Das Flugfunkzeugnis ist auf Antrag (und nach Überweisung von DM 40,-) beim Bundesamt für Telekommunikation, Aktienstr. 1-7, 45473 Mühlheim erhältlich. Das Antragsformular kann dort unter der Telefonnummer 0228/4507-245/215 angefordert werden. Nachdem sich das LBA schriftlich gemeldet hat, kann man aus der beigefügten Liste einen Prüfungstermin auswählen und mit den Prüfungsvorbereitungen beginnen. Prüfungsinhalt:
Als Lernunterlagen für Luftrecht bietet sich der Loseblattordner über Luftverkehrsrecht von der DFS an. Er enthält alle wichtigen Luftverkehrsgesetze und unterliegt dem Änderungsdienst. Die angegebenen Themenindexe sollten als roter Lernfaden gleich mitbesorgt werden. Aus der Buchreihe "Privatpiloten Bibliothek" hat sich der Band 4 Luftrecht als sinnvoll erwiesen. Die diversen Publikationen können im Fachhandel bestellt werden. Für die IFR-Prüfung ist die sogenannte Lufthansabibel die beste Wahl. Kameraden, die bei der Lufthansa einen IFR-Lehrgang gemacht haben, sind eine gute Bezugsquelle. Genauso sieht es mit Unterlagen für die Flugleistungsprüfung aus. Hier wird ein Teil des BO 105 Flughandbuches (zivil) benötigt, um sich vorzubereiten. Die Prüfungen finden in Braunschweig, Berliner Str. 52J statt. Das Luftrecht umfaßt 62 Fragen, die als "Multiple Choice" am PC beantwortet werden müssen. Bei Beginn der Prüfung wird der Test von der Software per Zufallgenerator zusammengestellt, genauso die 60 Fragen zum IFR-Luftrecht. Das Thema Flugleistung umfaßt ca. 20 Fragen, die handschriftlich zu beantworten sind. Jede Prüfung dauert eine Stunde. Die Prüfungsgebühren richten sich nach Abschnitt III Nr. 5 und Nr. 30 der Kostenverordnung der Luftfahrtverwaltung (LuftKostV). Sie betragen 30 bis 100% der für die entsprechende zivile Erlaubnis oder Berechtigung vorgesehenen Prüfungsgebühr. Mit IFR-Prüfung und Ausstellung des Luftfahrtscheines entstehen Kosten von fast DM 800,00. |
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Dirk E. Fassbender |
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Last updated 2002-08-04 , webmaster |
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